Das Mercator-Gymnasium stellt aus

Wider das Vergessen – Erinnern für die Zukunft

Zum „Fest der Vielen“ im Rheinpark präsentiert der Grundkurs Kunst Q1 des Mercator-Gymnasiums unter der Leitung von Herrn Wagner Bilder der Ausstellung „Wider das Vergessen – Erinnern für die Zukunft“. Es handelt sich um Bilder einer Ausstellung, die in Kooperation mit dem Künstler Andreas von Minden und dem Jugend Kunst Aktionsraum „High Field“ entstanden. Mit Unterstützung durch Max Bilitza (High Field) wurde die Idee entwickelt, eine Open-Air-Kunstaustellung von Schülerkunstwerken im Wäldchen vor dem Festivalgelände zu inszenieren.

Zwei Tage nach dem 37. Jahrestag eines rassistischen Brandanschlags in Duisburg-Wanheimerort, bei dem sieben DuisburgerInnen im Jahr 1984 ihr Leben verloren haben, sollte das Fest der Vielen im Hochfelder Rheinpark an diesen erinnern und als Mahnung dienen.

Die hier als Wort-Kunstinstallation präsentierten Texte der SchülerInnen, ursprünglich zum Kriegsende am 8. Mai geschrieben, ergänzten das Gedenken an den Anschlag thematisch. Das Kunstwerk zeigt wie die kollektiven Erinnerungen an das NS-Regime im Unterbewusstsein der jungen Generation lebendig sind und deren Strukturen zum Teil heute noch als wirksam erlebt werden.